7 Fakten rund um gesunde Augen

Gute Ratschläge für gesunde Augen gibt es wie Sand am Meer. Doch was stimmt wirklich und was ist nur ein geflügeltes Wort ohne Wahrheitsgehalt? Lesen Sie hier, was Möhren mit Ihren Augen machen und ob trockene Augen wirklich nicht tränen können.

7 Mythen über Augen

#1 Möhren sind gut für die Augen

Wer regelmäßig Karotten zu sich nimmt, hat auch gesunde Augen? Jein, denn ein Garant für gesunde Augen ist ein regelmäßiger Möhrenkonsum natürlich nicht. Aber: Wer das orangefarbene Gemüse gerne isst, versorgt die Augen mit wichtigem Vitamin A, Beta-Carotin, Vitamin K und Vitamin E. Vor allem Vitamin A kann den Feuchtigkeitshaushalt der Hornhaut positiv unterstützen und eine

sinnvolle Ergänzung bei der Therapie trockener Augen sein. Weitere wichtige Vitamin-A-Lieferanten sind Kohl, Spinat, rote Paprika, Mangos und Aprikosen. Gegen Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit bei Hornhautverkrümmung können aber weder die leckeren Möhrchen noch andere Vitamin-A-Lieferanten etwas ausrichten.

#2 Lesen im Dunkeln verdirbt die Augen

Das stimmt nicht. Zwar ist es richtig, dass das Lesen im schummrigen Licht die Augen anstrengt und wir den Eindruck bekommen, dass wir Buchstaben schlechter lesen können. Gerötete, trockene Augen und Kopfschmerzen können sich bemerkbar machen. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Hinweis darauf, dass Lesen im Dunkeln den Augen schadet. Wenn kleine Leseratten also heimlich mit Taschenlampe unter der Bettdecke lesen, ist das kein Grund zur Sorge.

#3 Trockene Augen tränen nicht

Falsch. Bei trockenen Augen ist die Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit bedeckt, entweder aufgrund zu schneller Verdunstung des Tränenfilms oder wegen zu geringer Tränenfilmproduktion. Jede Lidbewegung, jeder Windhauch reizt die Hornhaut, weil der Schutz des Tränenfilms fehlt.

Die Tränendrüsen können darauf mit vermehrter Tränenproduktion reagieren: Die Augen laufen und laufen. Ein Tränenersatzmittel wie z. B. Thealoz® Duo versorgt die Augen bei regelmäßiger Anwendung ausreichend mit Feuchtigkeit und unterstützt den Tränenfilm.

#4 Nachts sind alle Katzen grau

Stimmt! Die Zapfen, die Sehzellen in der Netzhaut, die für das Farbsehen zuständig sind, arbeiten nachts nicht. Sie übergeben den Dienst an die Stäbchenzellen, die uns das Hell-Dunkel-Sehen ermöglichen. Durch sie können die Augen in der Dunkelheit Umrisse erkennen und bis zu 500 unterschiedliche Schattierungen wahrnehmen, aber keine Farben.

#5 Zu dicht vorm TV ist schädlich

Sie machen sich Sorgen um die Augengesundheit Ihrer Kinder, wenn die mal wieder beim Fernsehen „am Bildschirm kleben“? Die gute Nachricht: Eine geringe Entfernung zum Fernsehbild wirkt sich nicht negativ auf den Sehnerv aus. Allerdings kann das Auge den schnellen Bewegungen auf dem Bildschirm nicht mehr so gut folgen. Ermüdungserscheinungen wie juckende, rote oder brennende Augen sind die Folge. Bei hochauflösenden TV-Geräten sollte daher der ideale Abstand das 2,5-fache der Bildschirmdiagonale betragen.

#6 Augenreiben ist schädlich

Wer ein Fremdkörpergefühl im Auge verspürt, greift sich reflexartig in die Augen und reibt und reibt und reibt. Aber: Kann das gefährlich für die Augen sein? Ja! Es kann Hornhautreizungen verursachen. Außerdem gelangen im schlechtesten Fall Bakterien oder Viren über Ihre Hände in die Augen. Binde- oder Hornhautentzündungen und andere Augenerkrankungen können die Folge sein. Widerstehen Sie also lieber dem Reflex und greifen Sie stattdessen zu befeuchtenden, Juckreiz lindernden Augentropfen.

#7 Augen können müde werden

Stimmt. Augen können tatsächlich ermüden, wie z. B. bei lang andauernder Bildschirmarbeit. Die Häufigkeit des Lidschlags nimmt durch das konzentrierte Sehen ab und die Folge ist, dass die Augen nicht mehr ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt werden. Sie trocknen aus, sind gereizt und beginnen zu jucken und zu brennen. Hier helfen regelmäßige Sehpausen – richten Sie den Blick in die Ferne, lassen Sie frische Luft ins Zimmer und erfrischen Sie Ihre Augen mit einem Tränenersatzmittel wie z. B. Thealoz® Duo.

X